{"id":942,"date":"2017-06-07T11:57:41","date_gmt":"2017-06-07T09:57:41","guid":{"rendered":"http:\/\/rw-moisling.de\/?page_id=942"},"modified":"2024-07-23T17:21:49","modified_gmt":"2024-07-23T15:21:49","slug":"historie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/rw-moisling.de\/index.php\/sparten\/spielmannszug\/historie\/","title":{"rendered":"Historie"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\"><u>Chronik des Spielmannszuges Rot-Wei\u00df Moisling<\/u><\/span><\/p>\n<p>Im Sommer 1913 setzten sich einige musikbegeisterte junge M\u00e4nner zusammen und gr\u00fcndeten den ersten Moislinger Spielmannszug. Unter der Stabf\u00fchrung von Fritz Kroll gingen die ersten 8 bis 10 Spielleute, damals noch ohne gro\u00dfes Schlagzeug, auf die Stra\u00dfe. Doch schon Ende 1914 musste der Zug aufgel\u00f6st werden, da die Trommler und Pfeifer in den Krieg ziehen mussten.<\/p>\n<p>Gleich nach dem ersten Weltkrieg, und zwar am 26.12.1918, wurde beim Fr\u00fchschoppen in der \u201eAlten Post\u201c erneut das Trommler- und Pfeiferkorps ins Leben gerufen. Es war nur eine kleine Gemeinschaft, die mit den zwei Trommlern und einigen Fl\u00f6tisten, die den Krieg \u00fcberstanden hatten, mit viel Energie den Zug wieder aufbauten. Franz Kasper wurde zum Stabf\u00fchrer ernannt. Andere Spieler wie Adolf Hein, Fritz Stamer, Artur Svensson, Walter Klempau, Hans Joppich, Fritz Rodust und Ernst Wiggers, um nur einige zu nennen, haben mit der Unterst\u00fctzung des ATV L\u00fcbeck dazu beigetragen, dass schon nach kurzer Zeit bei Sport- und Siedlungsfesten gespielt werden konnte.<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfer Marsch wurde im Sommer 1920 nach M\u00f6lln gestartet. Sechs Trommler und acht Fl\u00f6tisten gingen auf die Reise, nat\u00fcrlich auf Schusters Rappen. Es war ein harter Marsch. Viel Spa\u00df hatte man in M\u00f6lln, wie sich der B\u00fcrgermeister \u00fcber den gro\u00dfen L\u00e4rm ge\u00e4rgert hatte. Die R\u00fcckreise wurde mit der Bahn angetreten. Als man auf dem L\u00fcbecker Bahnhof ankam, war nur noch ein Trommelfell heil. Dieses eine Fell wurde auf dem Marsch nach Moisling auch noch kaputtgeschlagen, so dass man am sp\u00e4ten Abend nur noch mit Fl\u00f6tenmusik in Moisling einr\u00fccken konnte.<\/p>\n<p>Im Jahre 1933 wurde der Spielmannszug von den damaligen Machthabern verboten und musste erneut aufgel\u00f6st werden. Es war ein harter Schlag f\u00fcr die Moislinger Spielleute.<\/p>\n<p>1948 fanden sich wieder einige Musikfreunde zusammen und warben f\u00fcr den Moislinger Spielmannszug. Die Br\u00fcder Kurt und Ludwig Pieper haben dazu beigetragen, dass es mit dem Spielmannszug wieder aufw\u00e4rts ging. Kurt Pieper hat die Fl\u00f6tisten, Herbert (Pilus) Te\u00df und G\u00fcnter Albrecht die Trommler ausgebildet. Der erste Stabf\u00fchrer nach dem Kriege war Hein Binder. Er wurde sp\u00e4ter von Ernst Homm abgel\u00f6st, der dann mehrere Jahre als Stabf\u00fchrer und zugleich als Abteilungsleiter fungierte.<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfes Problem war die Instrumentenbeschaffung. Da es vor und auch kurz nach der W\u00e4hrungsreform noch nichts gab, musste man sich damit behelfen, was man auftreiben konnte. So wurde aus zwei oder drei alten Trommeln eine spielf\u00e4hige zusammengebaut. Es gab selten Trommelfelle. Auch die alten Holzfl\u00f6ten mussten \u00fcber Nacht in \u00d6l gelegt werden, damit sie einen reinen Klang hatten. Stocktaschen, Adler und sogar Lyrarahmen wurden von handwerklich begabten Spielleuten selbst angefertigt. Die Trommelst\u00f6cke wurden von einem L\u00fcbecker Drechsler hergestellt. Schon im Jahre 1950 konnte die erste Lyra angeschafft werden. Im gleichen Jahr wurde auch das erste Sch\u00fclerkorps aufgebaut, wodurch die Nachwuchssorgen erst mal beseitigt waren.<\/p>\n<p>Nach Ernst Homm wurde f\u00fcr kurze Zeit Ludwig Pieper Abteilungsleiter des Spielmannszuges. Sein Nachfolger war Herbert Te\u00df, der die Abteilung fast 10 Jahre leitete. Unter seiner Regie fuhren die Spielleute zum Deutschen Turnfest nach Hamburg, nach Lenzen (DDR) und zum Musikertreffen nach Ostberlin. Auch das erste Gautreffen des Travegaues fand in Moisling statt. Stabf\u00fchrer war vier Jahre lang G\u00fcnter Albrecht, danach f\u00fcr kurze Zeit Walter Prie\u00df und R\u00fcdiger Behneke.<\/p>\n<p>1955 bauten G\u00fcnter Albrecht und Horst Matzat das zweite Sch\u00fclerkorps auf, weil der gr\u00f6\u00dfte Teil vom Sch\u00fclerkorps von den M\u00e4nnern \u00fcbernommen wurde. Mit gro\u00dfem Eifer wurde in der Baracke am alten Sportplatz ge\u00fcbt. Dieser Zug fuhr schon 1958 zum internationalen Jugendtreffen nach Ostberlin. Da der Moislinger Spielmannszug die einzige Abordnung aus Westdeutschland war, durfte er im vollbesetzten Walter-Ulbricht-Stadion unter Beifall der Zuschauer eine Ehrenrunde marschieren. Dem Beckenspieler Holger Dietrichs wurde danach auf der Ehrentrib\u00fcne von der Festleitung ein paar neue Becken \u00fcberreicht.<\/p>\n<p>Im Jahre 1960 wurde Karl-Heinz J\u00fcr\u00df Abteilungsleiter. Er hat den Zug 15 Jahre gef\u00fchrt und war mehrere Jahre als Stabf\u00fchrer t\u00e4tig. Im Jahre 1966 fand zum zweiten Mal das Gautreffen in Moisling statt. \u00dcber 500 Spielleute haben mit ihrer Musik die Moislinger Bev\u00f6lkerung begeistert.<\/p>\n<p>Da im Laufe der Zeit beim M\u00e4nner- sowie beim Sch\u00fclerkorps die Mitgliederzahl etwas zur\u00fcckging, wurden die beiden Z\u00fcge zusammengelegt und auch M\u00e4dchen wurden als Spielleute aufgenommen. Von da an war der Moislinger Spielmannszug ein gemischter Korps und nahm mit 50 Spielleuten 1973 am Deutschen Turnfest in Stuttgart teil.<\/p>\n<p>Beim <strong>60-j\u00e4hrigen<\/strong> Bestehen des Spielmannszuges wurde beim Aufmarsch auf den Moislinger Sportplatz die erste Fahne des Spielmannszuges geweiht. Diese Fahne wurde von einigen Spielerinnen und Betreuerfrauen in Eigenarbeit hergestellt und war seitdem der Stolz des Moislinger Spielmannszuges.<\/p>\n<p>1974 \u00fcbernahm Friedrich Calm die Abteilung. Gemeinsam mit seiner Frau Inge hat unser \u201eFiete\u201c Tag und Nacht f\u00fcr den Spielmannszug gearbeitet. Unter der Stabf\u00fchrung von Horst-Dieter Fock und danach Sonja Scheel ist die Spielst\u00e4rke auf 65 aktive Mitglieder angestiegen. Durch Fietes Organisationstalent wurden viele Verbindungen gekn\u00fcpft (D\u00e4nemark, Remscheid &#8230;). Auch die Anschaffung der roten Jacketts hat der Zug ihm zu verdanken. Durch seinen pl\u00f6tzlichen Tod am 01.09.1977 hatte der Spielmannszug einen Spielmann und Kameraden verloren, der so schnell nicht zu ersetzen war.<\/p>\n<p>1978 wurde Horst Matzat als Abteilungsleiter eingesetzt und nahm mit 60 aktiven Spielleuten am Deutschen Turnfest in Hannover teil. Auch eine Fahrt nach Norwegen war f\u00fcr alle ein gro\u00dfes Erlebnis, denn der Zug durfte mit der k\u00f6niglichen Musikgarde in Oslo ein Schaumarschieren durchf\u00fchren.<\/p>\n<p>1000 Spielleute waren wieder vertreten, als der Spielmannszug sein 65-j\u00e4hriges Bestehen feierte. Auch die Vorbereitung zur Steubenparade in den USA wurden von Horst Matzat erarbeitet, geplant und zum Abschluss gebracht.<\/p>\n<p>1981 schlossen sich mehrere ehemalige Moislinger Spielleute zusammen und gr\u00fcndeten den Seniorenspielmannszug. Diese Gruppe hat \u00fcber 20 Mitglieder und spielte bis Ende 1997 unter der Leitung von Herbert (Pilus) Te\u00df und G\u00fcnter Albrecht bei kleinen und gro\u00dfen Veranstaltungen. Nach Pilus Ausscheiden 1997 standen erst Dieter Freitag, dann Udo Thomes und danach Fritz Jauch dem Seniorenzug vor. Seit 2012 f\u00fchrt nun Peter Scheel die r\u00fcstige Truppe. Heinz-Werner B\u00f6ttcher (Heinzi) hat bereits seit 1998 die musikalische Leitung des Seniorenzuges inne.<\/p>\n<p>1982 \u00fcbernahm Thomas Strunck die Abteilung. Unter seiner Stabf\u00fchrung und musikalischen Leitung hat der Zug viele 1. und 2. Pl\u00e4tze beim Wertungsspiel und Schaumarschieren errungen. Ein gro\u00dfer Erfolg war es, als der Spielmannszug 1983 beim Deutschen Turnfest in Frankfurt als einer der sechs besten Spielmannsz\u00fcge der Bundesrepublik unter dem Applaus vieler tausend Zuschauer mit dem Marsch \u201eJubelkl\u00e4nge\u201c in die Eissporthalle einmarschieren durfte.<\/p>\n<p>Auch das <strong>70-j\u00e4hrige<\/strong> Jubil\u00e4um wurde traditionsgem\u00e4\u00df mit Platzkonzerten, Sternm\u00e4rschen und einem Gro\u00dfkonzert in Moisling gefeiert.<\/p>\n<p>Die Teilnahme an der Steubenparade in New York und Philadelphia 1984 war das gr\u00f6\u00dfte Ereignis in der Geschichte des Moislingers Spielmannszuges. Die 10-t\u00e4tige Rundreise in den USA mit 90 Teilnehmern f\u00fchrte von New York \u00fcber Washington, York, Philadelphia zu den Niagaraf\u00e4llen bis nach Kanada.<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfer Schock war es f\u00fcr die Moislinger Spielleute, als 1986 mit Thomas Strunck eine Gruppe von 50 Spielleuten austrat und einen neuen Verein, das heutige Blasorchester L\u00fcbeck (Moisling 86) gr\u00fcndeten. Nach 1971 (SZ SC Buntekuh) und 1977 (SZ SV Holstentor) war dies das dritte Mal, dass aus dem Spielmannszug ein neuer Verein hervorgegangen ist. Die Moislinger lie\u00dfen jedoch den Kopf nicht h\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Nach Horst Matzat und Dieter Freitag \u00fcbernahm Udo Thomes 1986 die Leitung des Zuges. Da der Zug vorerst nicht spielf\u00e4hig war, hatte er mit seinen Ausbildern Horst-Dieter Fock, Sandra Thomes, Anja Olschewski und anderen eine gro\u00dfe Aufgaben \u00fcbernommen, um die Spielleute bei der Stange zu halten. Die Anstrengung hat sich aber gelohnt. Die verbliebenen Spielleute haben die Anf\u00e4nger mitgerissen und so war es mit der Unterst\u00fctzung des Seniorenspielmannszuges m\u00f6glich, schon am 01. Mai 1987 in Moisling aufzumarschieren. Auch beim Musikfest auf dem Buniamshof und beim Auefest war der Spielmannszug Rot-Wei\u00df Moisling nicht zu \u00fcbersehen.<\/p>\n<p>Am 10. und 11. September 1988 wurde unter gro\u00dfer Anteilnahme der Moislinger Bev\u00f6lkerung das 75-j\u00e4hrige Bestehen des Spielmannszuges gefeiert. Mit Platzkonzerten und Sternm\u00e4rschen war die Musikparade mit 16 Z\u00fcgen ein kr\u00f6nender Abschluss des Festes.<\/p>\n<p>Unter der Stabf\u00fchrung von Horst-Dieter Fock und Kirsten Leb\u00e4us konnte der Spielmannszug wieder langsam in den Spielbetrieb einsteigen.<\/p>\n<p>1990 \u00fcbernahm dann Reinhard Tobis die Abteilung. Er und seine Ausbilder haben daf\u00fcr gesorgt, dass durch regelm\u00e4\u00dfige Lehrg\u00e4nge und Schulungen ein guter Leistungstand erreicht werden konnte. Der Spielmannzug war jetzt wieder voll in der Lage an Sch\u00fctzen-, Kinder und Volksfestumz\u00fcgen teilzunehmen. Es wurden auch Kontakte zu Spielmannsz\u00fcgen aus der ehemaligen DDR gekn\u00fcpft. Schon im gleichen Jahr fuhr der Spielmannszug f\u00fcr zwei Tage nach Rostock und Warnem\u00fcnde. Auch in den Jahren 1991 und 1992 war der Spielmannszug durch Lehrg\u00e4nge, Spieleins\u00e4tze, Freundschaftstreffen usw. wieder voll ausgelastet.<\/p>\n<p>Das <strong>80-j\u00e4hrige<\/strong> Bestehen des Spielmannszuges wurde nach Tradition gefeiert. Auf dem Programm standen ein Laternenumzug, Platzkonzerte, Sternm\u00e4rsche und ein Gro\u00dfkonzert. Den H\u00f6hepunkt der Veranstaltung bildeten Fallschirmspringer.<\/p>\n<p>1994 nahm der Spielmannszug Rot-Wei\u00df Moisling am Landesmusikfest des VMVSH in Harrislee teil. Beim Wertungsmusizieren in der Marschwertung konnte dabei ein erster Rang erspielt werden.<\/p>\n<p>1996 wurden J\u00fcrgen Scheel (Musikalischer Leiter), Wolfgang Bremer und Melanie Schmidt als Stabf\u00fchrer gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Bei den Wertungsspielen im Jahre 1996 in Bad Malente Gremsm\u00fchlen erreichte man in der B\u00fchnenwertung und in der Marschwertung jeweils das Leistungspr\u00e4dikat \u201esehr gut\u201c.<\/p>\n<p>Bei der Hanseatenparade\u00a0 im November 1996 hat der Spielmannszug die Zuschauer mit einer Showdarbietung beeindruckt.<\/p>\n<p>Auf der Jahreshauptversammlung 1997 wurde Reinhard Tobis als Abteilungsleiter wiedergew\u00e4hlt. J\u00fcrgen Scheel gab das Amt als musikalischen Leiter an Wolfgang Bremer ab. Bei den Stabf\u00fchrerwahlen Ende 1997 wurden Melanie Schmidt, Kirsten Leb\u00e4us und Wolfgang Bremer gew\u00e4hlt. Die drei Stabf\u00fchrer teilten sich die musikalische Leitung.<\/p>\n<p>1998 nahm der Spielmannszug dann am Landesmusikfest in Neum\u00fcnster teil. In der Marschwertung erspielte man das Pr\u00e4dikat \u201egut\u201c. Bei der B\u00fchnenwertung zeigte sich, dass es sich ausgezahlt hatte, dass bei fast jeder Probe das St\u00fcck \u201eRoadrunner\u201c auf dem \u00dcbungsplan gestanden hatte. Der Spielmannszug erreichte das Pr\u00e4dikat \u201eAusgezeichnet\u201c.<\/p>\n<p>Im August 1998 feierte der Spielmannszug Rot-Wei\u00df Moisling sein 85-j\u00e4hriges Bestehen. 13 befreundete Musikz\u00fcge nahmen am Musikfest teil.<\/p>\n<p>Kurz nach dem Jubil\u00e4um kam es zu einem erneuten kleinen Bruch. Der Spielmannszug verlor durch Austritte elf Spielleute, darunter die gesamte 2. Sopranstimme und die Stabf\u00fchrung (Stabf\u00fchrer Wolfgang Bremer hatte sich beurlauben lassen, weil er zur Bundeswehr musste). Kommissarisch setzte man Christina Schwartz und J\u00fcrgen Scheel als Stabf\u00fchrer ein. Au\u00dferdem war Heinzi (Heinz-Werner B\u00f6ttcher) jederzeit bereit, den Spielmannszug zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>1999 hatte Wolfgang Bremer den \u201eanstrengenden Teil\u201c der Bundeswehr beendet. So wurde er bei den Stabf\u00fchrerwahlen im Januar als musikalischer Leiter und 1. Stabf\u00fchrer gew\u00e4hlt. Als 2. und 3. Stabf\u00fchrer standen ihm Martina Bremer und Kai Banaszak zur Seite. Im November 1999 bot der Spielmannszug auf der Hanseatenparade erfolgreich ihre erste Schaudarbietung nach dem Mitgliederverlust dar.<\/p>\n<p>Im September 2000 pr\u00e4sentierte sich der Spielmannszug auf dem Moislinger Sch\u00fctzenfest in ihrer neuen Uniform, was bei der Bev\u00f6lkerung sehr gut angekommen war.<\/p>\n<p>Unter der Leitung\u00a0 von Reinhard Tobis fuhr der Zug im M\u00e4rz 2001 auf R\u00fcgen\/Sa\u00dfnitz und nahm dort am Landesmusikfest teil. Wo sie auch sehr gute Pl\u00e4tze belegen konnten. In der Marschwertung in der Oberstufe das Pr\u00e4dikat \u201eSehr Gut\u201c und in der B\u00fchnenwertung in der Mittelstufe ebenfalls das Pr\u00e4dikat \u201eSehr gut\u201c.<\/p>\n<p>Im Sommer 2001 musste der musikalische Leiter und Stabf\u00fchrer Wolfgang Bremer den Verein den R\u00fccken kehren, da er f\u00fcr ein Jahr nach Amerika ging. Somit \u00fcbernahm die musikalische Leitung Christian Lindemann. Bei der Stabf\u00fchrung unterst\u00fctzte ihn Meike Scheel.<\/p>\n<p>Etwas au\u00dfergew\u00f6hnliches war der Einsatz am 16. September 2001 in Bardowik. Dort findet eines der gr\u00f6\u00dften Erntedankfeste Deutschlands statt. Wie auch im Jahr davor haben sie sich dort mit einer Showeinlage pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Ebenfalls in diesem Jahr zeigte sich der Spielmannszug auch bei der Hanseatenparade mit einer Showeinlage.<\/p>\n<p>Ende des Jahres 2001 \u00fcbernimmt Kerstin Wegner die Abteilung. Zu dieser Zeit hatte der Spielmannszug eine Spielst\u00e4rke von ca. 35 aktiven Spielleuten.<\/p>\n<p>Vom 22. bis 24. August 2003 feierte der Spielmannszug mit mehreren Gastvereinen sein <strong>90j\u00e4hriges<\/strong> Jubil\u00e4um.<\/p>\n<p>Ein weiteres Highlight erlebten die Spielleute im Oktober 2003. Eine Konzertreise nach Italien, die in dieser Form erstmals durchgef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p>Im September 2004 nahm der Spielmannszug am Landesmusikfest des MVSH in Friedrichstadt teil. Wieder stellte man sich erfolgreich den Wertungsrichtern. In der B\u00fchnenwertung (Mittelstufe) wurde mit dem Selbstwahlst\u00fcck \u201eSouper Trouper\u201c (in einer Bearbeitung von Dieter Adam, der sogar Mitglied der Wertungsjury war!) und dem vorgegebenen Stundenchorst\u00fcck \u201eOnly you\u201c das Pr\u00e4dikat \u201esehr gut\u201c erreicht. In der Marschwertung erreichten die Spielleute das Pr\u00e4dikat \u201egut\u201c. Im Sommer 2005 \u00fcbernahm Meike Scheel die musikalische Leitung des Spielmannszuges.<\/p>\n<p>2006 haben wir an den Wertungsspielen im Rahmen des Landesmusikfestes in Halstenbek teilgenommen. In der B\u00fchnenwertung erreichten wir das Pr\u00e4dikat \u201esehr gut\u201c; in der Marschwertung das Pr\u00e4dikat \u201egut\u201c.<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr 2008 kam es erneut zum Austritt von sieben Spielleuten und einigen passiven Mitgliedern. Auf einer au\u00dferordentlichen Mitgliederversammlung wurde Christina Schwartz als musikalische Leiterin und Schriftwartin gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Im September des gleichen Jahres stellte der Spielmannszug auf dem Landesmusikfest in Schwarzenbek dennoch den Wertungsrichtern. Im erstmals ausgetragenen Landespokal der Spielleute erreichte man mit \u201eThe Great Escape\u201c und \u201eOnly you\u201c den 2. Platz.<\/p>\n<p>Am 27. und 28. September 2008 feierte der Spielmannszug sein <strong>95j\u00e4hriges<\/strong> Jubil\u00e4um.<\/p>\n<p>2010 \u00fcbernahmen Florian Wieting und Simon Schmidt die organisatorische und musikalische Leitung.<\/p>\n<p>Mit Auftritten aller Art, wie zum Beispiel: Kinder-, Sch\u00fctzen- und Vereinsfesten, sowie Laternenumz\u00fcgen, Karnevalsumz\u00fcgen im Rheinland, Freizeitfahrten und Lehrg\u00e4ngen war der Zug ganzj\u00e4hrig gut ausgelastet. In ihr Repertoire fielen popul\u00e4re Marschmusik, lateinamerikanische Rhythmen, sowie Bearbeitung aus Film, Pop und Fernsehen. Doch obwohl sich der Spielmannszug stetig modernisierte und etwas von der typischen Spielmannszugmusik abr\u00fcckte, unterlagen die Mitgliederzahlen dem Wandel der Zeit und sanken stetig weiter.<\/p>\n<p>\u2026Somit folgte ein historisch bedeutender Schritt:<\/p>\n<p>Anfang 2013 wurde auf der Jahreshauptversammlung des Spielmannszuges von den anwesenden Mitgliedern beschlossen, dass der Spielmannszug in der momentanen Spielst\u00e4rke von weniger als 10 Musikern nicht mehr auftreten sollte. Es entstand die Idee, sich nach Kooperationspartnern umzusehen.<\/p>\n<p>Simon Schmidt \u00fcbernahm 2013 die F\u00fchrung der Kasse und Sandra Schulze wurde in den Posten des stellvertretenden Abteilungsleiters gew\u00e4hlt. Der Abteilungsvorstand entwickelte gemeinsam die Kooperationsidee weiter und suchte Gespr\u00e4che mit anderen Vereinen, die in einer \u00e4hnlich misslichen Lage steckten und musikalisch zu Rot-Wei\u00df Moisling passen k\u00f6nnten. Sie fanden diese tats\u00e4chlich in den n\u00e4chsten Nachbarn, dem Blasorchester L\u00fcbeck (Moisling 86) und dem SC Buntekuh.<\/p>\n<p>Unter den 3 Vereinen wurde vereinbart, eine Saison auf Probe zu starten, um das Funktionieren der Kooperation zu testen. Im Rahmen der Kooperation erfolgte die Umstellung von den traditionellen Spielmannsfl\u00f6ten auf einheitliche Konzertfl\u00f6ten.<\/p>\n<p>Somit hatten der Spielmannszug und seine Kooperationspartner wieder ein solides Fundament an Spielleuten und die Saison 2013 konnte hochmotiviert in Angriff genommen werden.<\/p>\n<p>Allen Schwierigkeiten zum Trotz feierte der Spielmannszug Rot-Wei\u00df Moisling im Herbst 2013 sein <strong>100-j\u00e4hriges<\/strong> Bestehen mit einem gro\u00dfen Fest auf dem Vereinsgel\u00e4nde und vielen befreundeten Vereinen bei Platzkonzerten und einem Umzug durch den Stadtteil.<\/p>\n<p>Der SC Buntekuh schied bereits nach der ersten Saison wieder aus dem Team aus. Somit bestand die Kooperation, die nun unter dem Namen \u201eStadtorchester L\u00fcbeck\u201c gef\u00fchrt wurde, nur noch aus den Musikz\u00fcgen der beiden Vereine Rot-Wei\u00df Moisling und Moisling 86.<\/p>\n<p>Simon Schmidt schied in 2014 aus seinem Amt und dem Spielbetrieb aus. Die Kasse wurde kommissarisch durch Florian Wieting mit \u00fcbernommen, unterst\u00fctzt durch den Kassenwart des Hauptvorstandes.<\/p>\n<p>In 2015 stand Florian Wieting nicht mehr f\u00fcr den Posten als Abteilungsleiter zur Verf\u00fcgung. Sandra Schulze \u00fcbernahm als sein Stellvertreter dieses Amt. Florian erkl\u00e4rte sich bereit, sie aber weiter zu unterst\u00fctzen und die Kasse weiter zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Bis 2018 machten nun die Musiker beider Kooperationspartner gemeinsam unter dem Namen \u201eStadtorchester L\u00fcbeck\u201c Musik. Es entstand wieder ein Vereinsleben mit Orchesterfahrten, Festen, Konzerten, Karneval etc. wie beide Vereine es aufgrund mangelnder Mitgliederzahlen bereits vermisst hatten. Auch musikalisch ging die Reise weiter. Eine Ver\u00e4nderung in der Vereinsf\u00fchrung von Moisling 86 brachte einen Richtungswechsel und neue Ideen in die Kooperation. Die Vereine lernten viel voneinander, aber es herrschte auch nicht immer nur Gl\u00fcckseligkeit im \u201eStadtorchester L\u00fcbeck\u201c.<\/p>\n<p>Im Sommer 2018 stellte der Vorstand des Spielmannszuges unter der Abteilungsleitung von Sandra P\u00e4tzel (Schulze) den Musikern von Rot-Wei Moisling seine Idee vor, wie man parallel zur Kooperation mit Moisling 86 auch wieder etwas Eigenes auf die Beine stellen k\u00f6nnte. Die Musiker waren sofort Feuer und Flamme und die Arbeit begann.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu der Begeisterung der eigenen Musiker, hielt sich der Kooperationspartner allerdings eher damit zur\u00fcck. Somit wurde die Kooperation zwischen den beiden Vereinen noch in 2018 gel\u00f6st.<\/p>\n<p>F\u00fcnf erfahrungsreiche Jahre gingen hiermit als abgeschlossenes Kapitel in die Vereinshistorie ein und gaben gleichzeitig den Startschuss in ein neues Kapitel und hoffentlich den ersehnten Aufschwung\u2026<\/p>\n<p>Die Abteilung Spielmannszug wurde in 2018 umbenannt zur Abteilung Musik. Darin findet sich der Seniorenspielmannszug weiterhin genauso wieder, wie nun auch die neue Musikgruppe, die aus dem ehemaligen \u201ejungen Spielmannszug\u201c entsteht &#8211; eine frische Besetzung aus Holzbl\u00e4sern wie z.B. Konzertfl\u00f6ten und Saxophonen in Kombination mit kreativer Percussion und traditionellem wie melodischem Schlagwerk. Die Musiker wollen ein neues Feld erobern und zuk\u00fcnftig auf z.B. Stadt- oder Volksfesten, Betriebsfeiern oder kulturellen Veranstaltungen in konzertanter Form ihr weitreichendes Repertoire aus popul\u00e4rer Musik darbieten. Aber auch Laternenfeste oder Adventsmusik in Kirchen oder auf Weihnachtsm\u00e4rkten werden zum Angebot geh\u00f6ren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chronik des Spielmannszuges Rot-Wei\u00df Moisling Im Sommer 1913 setzten sich einige musikbegeisterte junge M\u00e4nner zusammen und gr\u00fcndeten den ersten Moislinger Spielmannszug. 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